Vorher-Nachher-Fotos: professionell und datenschutzbewusst.
Gute Vorher-Nachher-Fotos überzeugen Kundinnen und klären Reklamationen. So machst du sie vergleichbar – und so gehst du sorgsam mit ihnen um.

Bei Wimpern, Brauen, Hautbildverbesserung oder Permanent Make-up sagt ein Foto mehr als jede Notiz. Damit Fotos wirklich vergleichbar sind, braucht es ein paar feste Regeln.
Sieben Regeln für vergleichbare Fotos
- Gleiches Licht: Fotografiere immer am selben Platz mit derselben Lichtquelle, ideal ist ein Ringlicht oder Tageslicht ohne direkte Sonne.
- Gleicher Winkel: Frontal, 45 Grad und Profil – immer in derselben Reihenfolge.
- Gleicher Abstand: Markiere dir eine Position am Boden oder am Stuhl.
- Neutraler Hintergrund: Eine helle, ruhige Wand lenkt nicht ab.
- Kein Filter: Filter und Beauty-Modus verfälschen das Ergebnis.
- Datum dokumentieren: Jedes Foto gehört zur passenden Behandlung im Verlauf.
- Vorher wirklich vorher: Erst fotografieren, dann reinigen, mappen oder behandeln.
Einwilligung: zwei verschiedene Zwecke
Unterscheide klar zwischen zwei Zwecken:
- Dokumentation: Fotos für die Kundenakte, damit du den Verlauf nachvollziehen kannst.
- Werbung: Fotos für Instagram, Website oder Flyer. Dafür brauchst du eine gesonderte, ausdrückliche Einwilligung, die die Kundin jederzeit widerrufen kann.
Frag lieber einmal mehr. Viele Kundinnen sind stolz auf ihr Ergebnis und teilen gern – aber nur, wenn sie gefragt werden.
Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung.
Warum Kundenfotos nicht in die Handygalerie gehören
Fotos im privaten Fotoalbum landen schnell in der Cloud-Synchronisation, werden beim Durchwischen von Freunden gesehen oder verschwinden mit dem alten Handy. Für dein Studio heißt das: kein Überblick, keine Zuordnung zur Behandlung und ein unnötiges Datenschutzrisiko.
So geht es mit Der Kosmetiker
In Der Kosmetiker fotografierst du direkt aus der Kundenakte. Die Fotos landen bei der richtigen Behandlung, nicht in der Galerie, und bleiben durch die App-Sperre mit Face ID geschützt. So siehst du beim nächsten Termin sofort, wie es beim letzten Mal aussah.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Einwilligung für Vorher-Nachher-Fotos?
Ja. Für die Dokumentation in der Akte und erst recht für Werbung solltest du eine Einwilligung einholen – für Werbung gesondert und ausdrücklich.
Wo sollte ich Kundenfotos speichern?
Getrennt von deinen privaten Fotos, geschützt vor fremdem Zugriff und der jeweiligen Kundin und Behandlung zugeordnet – zum Beispiel in einer Kundenakte-App mit Sperre.
Bereit für mehr Ruhe im Studio?
Richte Der Kosmetiker heute ein – und deine Kolleginnen wissen ab dem nächsten Termin, was bei jeder Kundin zuletzt gemacht wurde.

